Wie alles begann:

Die Liebe zu den Weißen Schäferhunden wurde Anfang 1988 in uns geweckt. Es wurde uns eine weiße Schäferhündin angeboten, entweder wir nehmen sie, oder sie sollte ins Tierheim. Wir nahmen sie und es wurde eine ganz treue Seele.

Anke vom Goldberg:

Tränen in den Augen verschleiern mir den blick du fehlst uns so und kehrst nie mehr zurück. 1987 -2000


Dann hatten wir einige Jahre keinen Hund, so konnte es aber nicht weitergehen, wir wollten wieder einen und es war klar, es muss wieder ein Weißer Schäferhund sein. Wir erkundigten uns bei mehreren Züchter und die Zeit verging als weiter. 2002 war es also soweit, ein Züchter gefunden, der hatte auch eine trächtige Hündin und wir machten eine Vorbestellung. Nun wollten wir aber eine Hündin und auch noch Langhaarig. Aber wir mussten ja noch warten bis es soweit war. Die Zeit wurde endlos lag, bis uns der Züchter abends anrief und sagte: “heute ist eure Hündin geboren.“ Nun war es auch soweit, dass wir uns einen passenden Namen aussuchten, es war ganz schnell klar es muss eine Kimberly werden.

Noch sind die Weißen Schäferhunde relativ selten und wenn man mit einem solchen Exemplar spazieren geht, zieht man oft die Aufmerksamkeit auf sich. Das liegt zum einen an der eleganten Erscheinung, die hoffentlich aber nicht dazu führen wird, dass „man“ sich eines Tages einen weißen Schäferhund zulegt, um „in“ zu sein.

Eine kurze Rassebeschreibung:

Wohlgemerkt aus unserer persönlichen Sicht – soll Ihnen diese Rasse ein wenig näher bringen Die ersten weißen Schäferhunde tauchen im Zusammenhang mit dem ersten Deutschen Schäferhund „Horand von Grafrath“ (auch als Hektor Linksrhein erwähnt) auf. Sein Großvater war weiß und über Horand wurde die Farbe an die Nachkommen weiter gegeben. Im Jahre 1933 änderte der SV seinen Standard und schloß die Farbe „weiß“ als Fehlfarbe aus, nachdem sie in den Jahren zuvor schon mehr und mehr ausgegrenzt wurde. Bevor sie komplett gestrichen wurde, war sie nur noch bei den langhaarigen („zotthaarig“, ebenfalls später als unerwünscht gestrichen) gestattet Die Rasse hat in einigen europäischen Ländern bereits eine nationale Anerkennung erreicht, so in der Schweiz, in Holland, in Tschechien und in Dänemark. In Deutschland ist die Rasse weiterhin nicht anerkannt, so dass Sie auf VDH-Ausstellungen vergeblich nach einem Weißen Schäferhund Ausschau halten werden. Ausstellungen werden von den einzelnen Vereinen abgehalten Der Weiße Schäferhund ist bei seinen Besitzern bereits berüchtigt für seine Anhänglichkeit. Der Weiße Schäferhund ist laut Standard ein Familien- und Begleithund, gleichermaßen aber auch als Arbeitshund verwendbar. Mit Geduld und Liebe kann man ihn sehr schnell, zu einem gehorsamen Begleiter erziehen. Kindern ist er ein geduldiger Spielgefährte, wobei darauf zu achten ist, dass Grenzen eingehalten werden. Die Nachbarskinder finden Kimberly und ihre Welpen auch ganz toll und toben gern mit ihnen im Garten oder durchs Hundehaus. Sie sind ja auch immer zu allem Blödsinn bereit. In Sachen Gartengestaltung haben die Welpen noch immer ihre eigene Vorstellung, die nicht mit der seines Herrchens. Für viele Gartenfreunde gibt es einen Feind auf dem Rasen, dass ist der Maulwurf! Die haben noch nie einen weißen Schäferhund kennensgelernt Der Weiße Schäferhund ist vielseitig einsetzbar. Es gibt Blinden- und Therapiehunde, Lawinensuchhunde und Zollhunde. Die besondere Fähigkeit scheint im Fährtenbereich zu liegen. Wichtig ist, dass der Hund Beschäftigung bekommt. Die bereits erwähnte Intelligenz führt dazu, dass man ihm auch wirklich eine Aufgabe bieten sollte und nicht „nur“ Spaziergänge machen. Auf den Spaziergängen werden Sie bereits sehen, mit welcher Freude er kleine Aufgaben meistert.

„Wie kriegen Sie den bloß wieder sauber?“

Es ist ein Irrglaube, dass diese Hunde einen enormen Zeitaufwand für die Fellpflege benötigen. Natürlich will auch ein Weißer Schäferhund toben und viele sind die reinsten „Ferkelchen“, wenn es darum geht, im Matsch zu wühlen. Die kleinste Pfütze wird für ein Schlammbad benutzt und oftmals geht man mit einem kleinem Wildschwein an der Leine nach Hause. Unsere Hündin ist inzwischen über 2 Jahre alt und ich bin immer wieder fasziniert, wie schnell und gründlich sich das Fell dieser Hunde selbst reinigt. Innerhalb von einer halben Stunde ist der Hund wieder sauber, ohne dass man selber etwas tun musste. Auch das Langstockhaar der Weißen Schäferhunde bedarf keiner besonderen Pflege. Von Zeit zu Zeit bürsten oder kämmen, das reicht bereits.

Das Zuchtziel

Sind gesunde, wesensfeste Weiße Schäferhunde, die aus dieser Zuchtstätte (Zwinger of White Beauty) hauptsächlich in Familien ihr neues Zuhause finden. Darauf werden die Welpen in den ersten Lebenswochen sorgfältig geprägt, ebenso wie auf Umwelteinflüsse. Ihre Hunde besitzen die Eigenschaften, die die Weißen Schäferhunde so attraktiv und liebenswert machen: sie sind unermüdliche Spielpartner, haben eine extrem hohe Reizschwelle, sind aufgeschlossen, freundlich und für jede Unternehmung sofort zu begeistern.

Aktuell:

Am 19.11.04 wurden 10 Welpen geboren, 5 Rüden und 5 Hündinnen. Akki – Langstockhaar, Alba –Stockhaar, Amigo –Langstockhaar, Arat- Langstockhaar, Arat-Langstockhaar, Adesche – Stockhaar, Akita – Langstockhaar, Ashley –Langstockhaar, Asky –Stockhaar, Aymie – Stockhaar,

Mutter der Welpen ist Kimberly of white Paradise, Vater ist Majestics Nelson Falko Montoya Wir haben uns sehr über unseren ersten Wurf gefreut, und ich war regelrecht stolz, dass ich ohne fremde Hilfe geholfen habe, die ersten Welpen auf die Welt zu bringen. Ein schönes Erlebnis, dass ich nie missen möchte, denn alles drehte sich um unsere Welpen. Damit unsere Kimberly nicht so alleine ist, haben wir uns aus dem A-Wurf eine Langstockhündin behalten, Ashley. Unsere Arbeit lag darin die Tücher täglich zu wechseln, die Welpen zu wiegen und uns um die Mutter zu kümmern. Der Rest wurde von Kimberly erledigt, ich glaube wenn sie unsere Arbeit hätte machen können, hätte Sie das auch noch erledigt. Doch dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von den Kleinen mit der achten Woche. Eine schwere Zeit für uns, man gewöhnt sich schnell an die verschiedenen Charakteren mit Ihren Macken und positiven Zügen. Ein Gefühl der Trauer und Freude war in uns und wir wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. Wir wünschen uns für die Zukunft, dass sich unsere Welpen weiterhin sehr gut entwickeln, und vor allem, dass sie bei den Leuten bei denen sie jetzt leben werden, immer bleiben können und es weiterhin so gut treffen wie bei uns. Wir tun alles für die kleinen “Eisbären” und wünschen uns auch, dass ihre neuen Besitzer immer alles für sie tun. Unsere Vorstellung vom Züchten entspricht der einer Familienzucht. Auch nachdem die Welpen in ihre neue Familie abgegeben wurden, ist der weitere Kontakt zu den neuen Besitzern erwünscht. Auf unseren Seiten werden wir also in Zukunft die Entwicklung der von uns gezüchteten Hunde dokumentieren und eventuell über deren Welpen berichten. Die Rückmeldungen, die wir von unseren Welpenkäufern erhielten, waren durchweg positiv. Alle Welpen haben den Abschied gut verkraftet und auch die Autofahrten haben sie gut überstanden. Schaut einfach mal wieder rein, wie sich der A-Wurf entwickelt hat!

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